Mathematik für kleine Entdecker und Entdeckerinnen – Die Klasse 3a erkundet die Welt der Poliominos
Im April wurde es in der Klasse 3a besonders kreativ und mathematisch zugleich. Im Mathematikunterricht beschäftigten sich die Kinder mit sogenannten Poliominos und gestalteten dazu in Gruppenarbeit eigene Plakate. Dabei wurde geforscht, ausprobiert, gezeichnet und gemeinsam diskutiert. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen!
Doch was sind eigentlich Poliominos?
Poliominos – auch „Quadratmehrlinge“ genannt – sind Figuren, die aus mehreren gleich großen Quadraten zusammengesetzt werden. Wichtig ist dabei, dass die Quadrate immer Seite an Seite liegen müssen. Schon mit zwei Quadraten entsteht ein sogenannter „Domino“, mit drei Quadraten ein „Triomino“ und mit fünf Quadraten ein „Pentomino“ oder auch „Fünfling“. Besonders spannend: Manche Formen sehen zwar unterschiedlich aus, gelten aber trotzdem als gleich, wenn man sie durch Drehen oder Spiegeln übereinanderlegen kann.
Die Kinder der 3a arbeiteten vor allem mit den sogenannten Pentominos. Dabei entdeckten sie, dass es genau zwölf verschiedene Formen gibt, die aus fünf Quadraten zusammengesetzt werden können. Das herauszufinden, war gar nicht so einfach! Die Schülerinnen und Schüler mussten sehr genau überlegen, vergleichen und ausprobieren. Immer wieder wurde überprüft, ob eine neu gefundene Form wirklich neu war oder vielleicht nur gedreht oder gespiegelt aussah.
In kleinen Gruppen entstanden anschließend bunte und informative Plakate. Einige Gruppen erklärten darauf die Regeln für Poliominos, andere zeigten verschiedene Formen oder beschrieben ihre Lösungswege. Besonders schön war zu beobachten, wie gut die Kinder zusammenarbeiteten. Jeder brachte eigene Ideen ein, half beim Zeichnen oder erklärte schwierige Aufgaben.
So wurde Mathematik zu echter Teamarbeit!
Beim Arbeiten mit den Pentominos trainierten die Kinder nicht nur ihr mathematisches Denken, sondern auch ihre räumliche Vorstellungskraft. Sie lernten, Formen im Kopf zu drehen und zu vergleichen. Außerdem entwickelten sie eigene Strategien, um möglichst systematisch alle Lösungen zu finden. Genau dieses entdeckende Lernen macht Mathematik spannend und lebendig!
Besonders motivierend war, dass es nicht nur eine einzige richtige Vorgehensweise gab. Manche Kinder legten die Formen zunächst mit kleinen Quadraten aus, andere zeichneten direkt auf Karopapier. Wieder andere fanden clevere Tricks, um schneller neue Figuren zu entdecken. Im gemeinsamen Austausch konnten die Kinder voneinander lernen und ihre Ideen weiterentwickeln.
Am Ende präsentierten die Gruppen stolz ihre fertigen Plakate vor der Klasse. Dabei erklärten sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, wie sie gearbeitet hatten und welche Schwierigkeiten sie lösen mussten. Die Präsentationen zeigten eindrucksvoll, wie kreativ Mathematik sein kann.
Die Arbeit mit Poliominos hat der Klasse 3a viel Freude bereitet. Sie hat gezeigt, dass Mathematik weit mehr ist als Rechnen: Man kann knobeln, forschen, gestalten und gemeinsam neue Lösungen entdecken. Die tollen Plakate schmücken nun unser Klassenzimmer und erinnern daran, wie spannend geometrische Formen sein können.
Wir sind stolz auf die engagierte Arbeit unserer kleinen Mathematikforscherinnen und Mathematikforscher!







